Die German Bartenders Guild

Flairbartending, Showbarkeeping, Showmixen, Showbartending, Artistic Bartending

Der Ausdruck Flairbartending bezeichnet die artistische Präsentation der Arbeit an der Bar. Unter anderem ist Flairbartending auch unter den Begriffen Showbarkeeping, Freestyle, Showmixen und Showbartending bekannt. Hierbei wird mit Flaschen jongliert, geworfen und Cocktails/Longdrinks auf künstlerische Art gemixt.

Entstehung & Geschichte

Flairbartending, damals noch Olympic Bartending genannt, entstand Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre in den USA als zusätzliche Attraktion für Gäste in Bars und Vergnügungslokalen. Eine sehr große Bedeutung für die Verbreitung des Flairbartendings hatte auch die System-Gastronomiekette TGI Fridays (Thank God it´s Fridays), die diese kunstvolle Zubereitung eines Cocktails zu einem Teil ihres Konzeptes machte. Dieses Konzept von TGI Fridays beinhaltete eine sehr intensive Schulung des Barmanns im klassischen Bereich und auch im Showbartending.
Flairbartending als eigenständige Show-Disziplin wurde in Europa vor allem durch den Film Cocktail bekannt. Für die Jonglage-Nummern wurden Bryan Brown und Tom Cruise von J. B. Bandy trainiert, der zuvor für die Restaurant-Kette T.G.I. Friday’s Schulungsvideos zum Erlernen von Flairbartending erstellt hatte.

Flairbartending unterteilt sich in die Bereiche Showflair (Exhibition Flair) und Working-, bzw. Craftflair

Showflair – Exhibition Flair
Show-Flair ist die Art von Flairbartending, die zur Unterhaltung und bei Wettbewerben ausgeführt wird. Sie beinhaltet im Allgemeinen längere, einstudierte Bewegungsabläufe. Show-Flair benötigt normalerweise eine spezielle Vorbereitung und Aufstellung der Flaschen und anderen Zubehörs. Show-Flair beinhaltet oftmals Tricks und Bewegungsabläufe mit mehreren Flaschen oder Shakern. Jonglieren ist ein beliebtes Beispiel für Show-Flair in den USA & Lateinamerika. Beim Showflair werden meist Flaschen mit 1,5cl – 4cl Inhalt verwendet. In erster Linie geht es bei dieser Art zu mixen um die Show, weniger um die Produktion. Die Flaschen sind nur gering befüllt, um das Gewicht zu verringern und die Flugeigenschaften zu verbessern.

Workingflair
Beim Workingflair wird normalerweise mit vollen und halbvollen Flaschen gearbeitet, wie es den regulären Arbeitsbedingungen eines Bartenders entspricht. Es ist eine Mischung aus Show und der effektiven Produktion von Cocktails. Gearbeitet wird mit schnellen, leichten und einfachen Bewegungen, die ohne dass der Service leidet, durchgeführt werden können. Meist bezieht Arbeitsflair Gläser, eine Flasche, Flasche und Shaker, Garnituren oder gelegentlich zwei Flaschen mit ein. Die Figuren sind beim Workingflair in der Regel weniger waghalsig, um Gäste nicht zu gefährden, und natürlich sollte auch der Drink in einer angemessenen Zeit fertiggestellt sein.

Craftflair
Craft Flair vereint die Kunst der Mixology mit Flair Bartending. Dahinter steht das Prinzip, alle Tools hinter der Bar zu kombinieren, um Drinks zu mixen. Während sich traditionelle Flair Bartender meist auf Flasche und Shaker beschränken, nutzen Craft Flair Artists zusätzlich Siebe, Muddler, Barlöffel und vieles mehr.

Ansprechpartner
Görkem Harp – Chairman Flair
flair@gbg-ev.de

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